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Namibia

Okaukuejo Rastlager im Etosha Nationalpark Nambia

Insgesamt waren wir drei Tage im Gebiet der Etosha Salzpfanne. Die Gegend hat in Namibia vermutlich das höchste Touristenaufkommen und ist entsprechend ausgebaut. Unser erster Anlaufpunkt aus dem Süden kommend war das Okaukuejo Bushcamp. Ein ziemlich großer Campingplatz mit Hotelanlage und Bungalows, Pool und Restaurant.

Im Okaukuejo Rastlager

Das komplette Campgelände ist von Mauern umgeben und es gibt einen relativ hohen Aussichtsturm von dem man wunderbar in Richtung Etoshapfanne schauen kann. Unmittelbar neben dem Camp und nur durch eine Mauer und Zäune getrennt, gibt es ein Wasserloch, welches künstlich gespeist wird. In der Dämmerung finden sich hier viele Tiere zum Trinken ein und man kann sie bequem von Bänken und Tribünen aus beobachten. Zusätzlich gibt es spezielle Scheinwerfer um auch in der Nacht beobachten zu können. Sogar Nashörner können gesichtet werden. Das ist wie es klingt….eher ein bisschen wie im Zoo, auch wenn die Tiere natürlich freiwillig kommen und nicht eingesperrt sind. Jedenfalls kann man hier als fauler Afrikatourist Wildbeobachtungen, sozusagen aus dem Liegestuhl machen. Einerseits beeindrucken und bequem, aber auch etwas fragwürdig.

Auch hier gab es Essen in Buffetform mit den typischen Grillstationen wo es Oryx, Kudu und Hühnchen gibt. Ein ganzs besonderes Erlebnis ist der immer sehr gut gelaunte und stets motiviert rumschreiende Koch, der allen Gästen einen schönen Tag und guten Appetit wünscht. Während des Abendessens gab es auch eine Folkloreveranstaltung der benachbarchten Dorfschulen, die sich so ein wenig dazuverdienen können. Auf dem Gelände gibt es eine eigene Tankstelle. Dies stellte sich später noch als sehr hilfreich heraus, da einer unserer Pickupreifen anfing Luft zu verlieren und wir so das Reserverad mit entsprechendem Werkzeug montieren lassen konnte. In einem Souveniergeschäft und einem kleinen Lebensmittelladen findet sich hier das nötigste, allerdings zu relativ gesalzenen Preisen.