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Alter Flugplatz bei Eschborn

Lost Place im Arboretum

Ganz in der Nähe des Eschborner Gewerbegebiets liegt ein ziemlich großes, abgesperrtes Areal. Eingebettet ist dieser alte Flugplatz in das Arboretum Eschborn. Durch den hohen Bewuchs vermutet ihn der Unwissende nicht an dieser Stelle. Dennoch ist es scheinbar ein beliebtes Ziel für Ausflüge, zumindest kann man nicht mehr von „Untouched“ sprechen, dafür gibt schon Unmengen von Graffitis, Zerstörungen und Brandstellen. Letzteres auch durch regelmäßige Katastrophenschutzübungen, die hier abgehalten werden. Ich hatte die Chance in einem beruflichen Zusammenhang auf das Gelände zu dürfen, da es wiegesagt für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Leider konnte ich somit nur ein paar spontane Fotos mit dem Handy aufnehmen, aber besser als nichts 🙂

Der Flughafen wurde von der Luftwaffe im zweiten Weltkrieg hauptsächlich für Lastensegler genutzt und gegen Kriegsende von den Amerikanern bombardiert und später durch Bodentruppen eingenommen. 1991 zogen die letzten US-Army Truppen im Zuge des Golfkrieges ab. Danach nutze die Telekom noch einen Teil der Gebäude weiter, bis der Standort schließlich verlassen wurde und seitdem brach liegt. In der Bevölkerung kursiert die ein oder andere Legende über noch unentdeckte oder geheime unterirdische Flugzeughallen und Anlagen. Auch das macht natürlich einen Teil der Faszination dieses Ortes aus. Die Bausubstanz ist teilweise neueren Datums (vmtl. noch durch die Telekom modernisiert) und teilweise noch aus Kriegszeiten (Dachkonstruktion der Hangargebäude). Das ganze Ensemble würde jedenfalls ein Super Set für eine Folge Walking Dead abgeben…

Die genauen historischen Hintergründe sind übrigens sehr gut auf der Webseite der Historischen Gesellschaft Eschborn e.V aufgearbeitet. Offenbar findet sich schon seit Jahren kein Käufer für das Areal, welches dem Bund gehört. Hier könnte man sich schon alle Möglichen Nutzungen vorstellen, von einem Oldtimermuseum bis zur Paintball-Anlage böten sich tolle Möglichkeiten an. Auch ein Ausflugscafé wie am ehemaligen Hubschrauberflugplatz in Frankfurt Bonames würde hier sicher einschlagen.

Fotos vom alten Flugplatz Eschborn

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Zu Gast bei Heidi und Paul! Erfahrungsbericht

Warum gehe ich zu Heidi und Paul?

Ich liebe Burger und ich esse ab und zu auch mal in den üblichen FastFood-Ketten. Eine gute Alternative – Heidi und Paul – gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren in Eschborn, gegenüber des Rathauses. Letztens habe ich es mal geschafft ein paar Fotos zu machen.

„Heidi und Paul” – das heißt: vorbeikommen, frische Burger essen und es sich schmecken lassen.

In der Tat gibt es eine ganze Reihe von leckeren Burgern, aber auch Salate, Wraps und Suppen. Geschmacklich sind diese super lecker und ich mag persönlich die scharfen Varianten mit Japalenos und BBQ-Sauce besonders, eben richtig Amerikanisch. Das Ambiente ist eine Mischung aus Almhütte und dem aktuell sehr verbreiteten Kaffehaus-Stil mit dunklem Holz. Das geht vermutlich nicht jedem so, aber ich habe dort immer etwas das Feeling von Skiurlaub und Aprés Ski. Besonders im Winter, wenn es draußen dunkel und kalt ist. Überhaupt ist der Abend meine Zeit und wir kommen als Gruppe in der Regel auch nicht nur zum schnellen Essen dorthin. Ich nehme an, dass der Laden unter der Woche, besonders Mittags relativ voll ist. An einem winterlichen Sonntag-Abend ist es hingegen sehr gemütlich.

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Gemütliche Sitzgruppe
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Weitere Tische und Sitzgruppen

Speisekarte

Aktuell gibt es 16 Burgervarianten, 8 mit Rindfleisch, 4 mit Geflügel, 3 vegetarische und einen mit Fisch (Tilapiafilet). Weiter werden einige Salate, Wraps, Suppen und Desserts angeboten. An Getränken finden sich die gängigen Softdrinks, Bionade, Eistee, Bier und auch regionale Apfel- und Saftschorlen.

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#7 „Der Texanische“ im Menü mit Pommes
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Beef, Bacon, Käse, Salat, Tomate
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# 15 „Der Italienische“ Vegetarisch

Die Preise

Die Preise sind nicht günstig aber auch nicht zu teuer. Für einen Klassiker Burger inklusive Getränk und Pommes, landet man bei rund 10€. Die günstigste Burger-Menükombination kostet knapp 8€. Die teuerste kommt auf etwa 11,50€. Für 8€ kann man auch bei den gängigen Fastfood-Ketten essen, doch die Qualität erscheint mir bei Heidi und Paul besser und der Mehrpreis gerechtfertigt.

Kleiner Kritikpunkt

Über die letzten Jahre verteilt, war ich mittlerweile bestimmt 15 mal bei Heidi und Paul. Gegenüber den Anfangszeiten ist zumindest in meinem subjektiven Empfinden die Burgergröße etwas geschrumpft. Auch gibt es leider kein kleines Salattöpfchen mehr zu den Menüs.