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Kochersteig Wanderung Tag 2 – Döttingen nach Heimhausen 18,8 KM

Highlights entlang des Weges:

  • Kirche in Braunsbach
  • Burg Tierberg
  • Basilika und Krypta in Unterregenbach
  • Chorturmkirche in Buchenbach

Die mittlere Etappe ist von den Höhenmetern und der Entfernung am anstrengensten aber auch die Schönste. Noch in Döttingen geht gleich wieder stramm den Berg hinauf und der Weg folgt dem Kocher wieder am Hang. Nach wenigen 100 Metern eröffnet sich hier ein sehr schöner Rückblick auf das Dörfchen Döttingen.

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Blick auf Döttingen

Burg Tierberg

Eine ganze Weile verläuft der Weg durch den Wald, bevor die Talseite gewechselt wird und der längste Anstieg hinauf auf die Hohenloher Ebene und zur Burg Tierberg erfolgt. Mit idyllischen Häusern und grandioser Landschaft war diese Passage mein persönlicher Favorit auf dem Kochersteig.

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Idylle Pur mit Blick auf Burg Tierberg

Oben angekommen wandert man einige Kilometer entlang von Haferfeldern, bis schließlich das Jagsttal erreicht ist. In Unterregenbach konnte ich die Gunst eines Stadtfestes zur Grill-Mittagspause nutzen.

Krypta unter dem Pfarrhaus

Unter dem alten Pfarrhaus kann man eine restaurierte Krypta besichtigen. Mit mittlerweile einigen anderen Wanderern (Wochenende?!) ging es weiter in Richtung Erbach und Heimhausen. Wie schon am ersten Tag waren die Abstiege nicht ganz einfach, da der Boden durch kräftige Regenfälle (so erzählte mir am Abend der Lindenwirt) immer noch aufgeweicht war.

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Ringelnatter auf dem Wanderweg

Unterwegs sieht man allerlei glückliche Tiere: Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde und auch Wildtiere wie Rehe und sogar eine Ringelnatter konnte ich bestaunen!


Kleines Manko, auch auf diesem Teilabschnitt gab es nicht mal einen kleinen Supermarkt oder Laden und so waren meine Vorräte an Süßem mittlerweile aufgebraucht. In Heimhausen wurde ich abgeholt und zu meiner Unterkunft in Ingelfingen-Weldingsfelden gefahren. Normalerweise wird hier direkt am Weg in Heimhausen übernachtet, doch dieses Quartier war bereits ausgebucht.

Gasthaus Linde in Weldingsfelden


Wie es sich für einen Ort hier gehört, so sagte meine Fahrerin:

„Links die evangelische Kirche und Rechts das Wirtshaus.“

Viel mehr gibt es in diesem 260 Einwohner Dorf auch nicht. Handyempfang im übrigen auch nicht, aber immerhin wieder kostenfreies WLAN (diesmal sogar ohne Anmeldung)!

Sieht das Gasthaus Linde von außen eher unscheinbar aus, so sind die Zimmer frisch renoviert und großzügig. Die Preise für das Abendessen gestalteten sich diesmal erfreulich günstig und das Essen ist deftig aber gut. In meinem Fall gab es Schnitzel mit Spätzle.

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Kochersteig Wanderung Tag 1 – Schwäbisch Hall bis Braunsbach 16,8 KM

Etappe 1 von Schwäbisch Hall nach Braunsbach-Döttingen (16,8 KM)

Die Highlights der Etappe:

  • historische Altstadt von Schwäbisch Hall
  • Kirche St. Michael
  • Ehemalige Burg in Eltershofen
  • historischer Ortskern von Geislingen

Hohenloher Ebene

Die erste Etappe beträgt 16,8 Kilometer. Kurz hinter Schwäbisch Hall verläuft der Weg direkt steil auf die Hohenloher Ebene. Befindet sich die meiste Infrastruktur und der „Zivilisationslärm“ im Tal, so wandert man sozusagen aus der Hektik in die Stille und Einsamkeit des Hochplateaus. Immerhin handelt es sich hier um einen „Steig“ und so verläuft die Wegstrecke weitestgehend am Hang und quert nur ab und an den Kocher. Am Ende des Tages hat man 400 Höhenmeter hinauf und 500 Höhenmeter hinunter absolviert. Da kommt schon manchmal die Versuchung auf, einfach den bequemen Radweg direkt entlang des Flusses zu nehmen.

Durch das Kochertal

Die erste Etappe verläuft hauptsächlich durch Wald und auf Feldwegen entlang des Waldes. Festes Schuhwerk ist sehr zu empfehlen, da es gerade bei den Abstiegen im Wald teilweise schlammig und rutschig ist. Vorbei an malerischen Ortschaften wie Geislingen unterquert man etwa auf der Etappenhälfte die gigantische Kochertal Autobahnbrücke der A6. Diese ist schon von weitem zu sehen und dominiert eine Zeit lang die Szenerie bis sie dann in Braunsbach langsam wieder aus dem Blick verschwindet.
In den Ortschaften kann man einkehren, es gibt allerdings keine Supermärkte oder Geschäfte entlang der Strecke, daher ist es sinnvoll sich bereits in Schwäbisch Hall zu versorgen. Es gibt einen Rewe direkt am Weg. Auch am Etappenziel Schloss Döttingen gibt es weder Geschäfte noch Cafes und man ist komplett auf die Infrastruktur des Hotels angewiesen. Unterwegs kann man sich ruhig etwas Zeit lassen. Ich bin bereits um 13:30 angekommen und hatte somit viel Zeit zum entspannen. Dennoch (oder deswegen) kam ich ganz schön ins Schwitzen und freute ich mich auch auf eine warme Dusche.

Hotel Schloss Döttingen

Das Hotel liegt direkt nach dem Ortschild auf der linken Seite. Die Zimmer sind angenehm und hübsch eingerichtet, auch hier ist alles vorhanden was man von einem Hotel erwartet. Zimmer und Bad waren sauber und es gab kostenfreies WLAN (nach einer Registrierung). Sehr wichtig für einen Blogger :-)!

Handyempfang gab es hingegen zumindest für o2 in Döttingen nicht! Eine interessante Kombination, die sich aber mit Skype lösen lässt. Im Außenbereich findet man einen Hotelpool mit natürlicher, ökologischer Wasserklärung durch kleine Teiche. Es war mir leider noch etwas zu frisch sonst hätte ich dieses Angebot gerne, zumindest für meine Beine ausprobiert.

Wirklich auf dem Land

Zum Abendessen entschied ich mich für einen Schmorbraten mit Suppe und Salat im Menü. Das Essen war insgesamt gut aber nichts sonderlich überraschendes. Für 17,90 Euro allerdings nicht eben günstig. Alternativen hätte es hier im Ort aber ohnehin nicht gegeben. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Das Ambiente könnte man ein wenig als „Stuck in the 80s“ beschreiben.

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