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Zu Gast bei Heidi und Paul! Erfahrungsbericht

Warum gehe ich zu Heidi und Paul?

Ich liebe Burger und ich esse ab und zu auch mal in den üblichen FastFood-Ketten. Eine gute Alternative – Heidi und Paul – gibt es jetzt schon seit ein paar Jahren in Eschborn, gegenüber des Rathauses. Letztens habe ich es mal geschafft ein paar Fotos zu machen.

„Heidi und Paul” – das heißt: vorbeikommen, frische Burger essen und es sich schmecken lassen.

In der Tat gibt es eine ganze Reihe von leckeren Burgern, aber auch Salate, Wraps und Suppen. Geschmacklich sind diese super lecker und ich mag persönlich die scharfen Varianten mit Japalenos und BBQ-Sauce besonders, eben richtig Amerikanisch. Das Ambiente ist eine Mischung aus Almhütte und dem aktuell sehr verbreiteten Kaffehaus-Stil mit dunklem Holz. Das geht vermutlich nicht jedem so, aber ich habe dort immer etwas das Feeling von Skiurlaub und Aprés Ski. Besonders im Winter, wenn es draußen dunkel und kalt ist. Überhaupt ist der Abend meine Zeit und wir kommen als Gruppe in der Regel auch nicht nur zum schnellen Essen dorthin. Ich nehme an, dass der Laden unter der Woche, besonders Mittags relativ voll ist. An einem winterlichen Sonntag-Abend ist es hingegen sehr gemütlich.

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Gemütliche Sitzgruppe
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Weitere Tische und Sitzgruppen

Speisekarte

Aktuell gibt es 16 Burgervarianten, 8 mit Rindfleisch, 4 mit Geflügel, 3 vegetarische und einen mit Fisch (Tilapiafilet). Weiter werden einige Salate, Wraps, Suppen und Desserts angeboten. An Getränken finden sich die gängigen Softdrinks, Bionade, Eistee, Bier und auch regionale Apfel- und Saftschorlen.

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#7 „Der Texanische“ im Menü mit Pommes
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Beef, Bacon, Käse, Salat, Tomate
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# 15 „Der Italienische“ Vegetarisch

Die Preise

Die Preise sind nicht günstig aber auch nicht zu teuer. Für einen Klassiker Burger inklusive Getränk und Pommes, landet man bei rund 10€. Die günstigste Burger-Menükombination kostet knapp 8€. Die teuerste kommt auf etwa 11,50€. Für 8€ kann man auch bei den gängigen Fastfood-Ketten essen, doch die Qualität erscheint mir bei Heidi und Paul besser und der Mehrpreis gerechtfertigt.

Kleiner Kritikpunkt

Über die letzten Jahre verteilt, war ich mittlerweile bestimmt 15 mal bei Heidi und Paul. Gegenüber den Anfangszeiten ist zumindest in meinem subjektiven Empfinden die Burgergröße etwas geschrumpft. Auch gibt es leider kein kleines Salattöpfchen mehr zu den Menüs.

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Reisen Reviews

Unterwegs auf dem Kochersteig – Etappe 3

Etappe 3 von Heimhausen nach Blaufelden (17,7 KM)
Highlights entlang des Weges:

  • Chorturmkirche in Eberbach
  • ursprüngliche Natur im Rötelbachtal
  • Ulrichskirche in Blaufelden

Nach einem guten Frühstück im Gasthaus Linde erfolgte der Rücktransport nach Heimhausen. Von dort ging es zunächst (wer hätte das gedacht…) ordentlich bergauf in Richtung Eberbach. Hier beginnt das Rötelbachtal, ein weiteres Highlight auf dem Kochersteig. Da es keine öffentliche Straße gibt ist das Tal komplett frei von Autoverkehr und entsprechend ruhig. Wandert man zunächst noch auf Forstwegen, so geht es im späteren Verlauf durch Wiesen, entlang eines Baches und auf verschlungenen Waldpfaden dahin. Am Talanfang stößt man schließlich wieder auf die Zivilisation in Form eines größeren Ausflugsgasthofes, der Hertensteiner Mühle.
Jetzt öffnet sich der Blick und die letzten Kilometer nach Blaufelden verlaufen erneut über die Hohenloher Ebene mit, wunderschönen Gerstefeldern und Blumenwiesen.


In Blaufelden gibt es einen kleinen Bahnhof der Anschluss zurück nach Schwäbisch Hall oder nach Norden in Richtung Würzburg oder Aschaffenburg bietet. Das Lokal „Zum Hirschen“ in der Ortsmitte, neben der alten Wehrkirche ist hier die Gepäckstation. Mit dem Koffer läuft man dann noch etwa 500 Meter zum Bahnhof zurück.
Mein Fazit:
Der Kochersteig ist kein Sonntagsspaziergang und man sollte schon ein wenig Wanderkondition mitbringen. Immerhin werden im Laufe der 3 Tage über 1500 Höhenmeter erlaufen. Teilweise sind die Waldwege auch vom Untergrund und ihrer Beschaffenheit etwas anspruchsvoller und so sollten Wanderschuhe mit guter Profilsohle eingeplant werden. Landschaftlich bieten alle Etappen Höhepunkte, die insbesondere im Wechsel von Waldabschnitten und der offenen Weite auf der Hohenloher Ebene liegen. Mir persönlich hat die zweite Etappe am besten gefallen, hier erlebt man romantisch, idyllische Kulturlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Ein weiteres Highlight ist das besonders einsame und ursprünglich gebliebene Rötelbachtal.
Nicht zu vergessen bietet Schwäbisch Hall als Ausgangsort eine grandiose, Fachwerkaltstadt und vielfältige Kulturangebote wie das Globetheater oder die Kunsthalle Würth.
Mit dem Gepäcktransfer hat alles bestens funktioniert und auch an den Unterkünften gab es nichts zu bemängeln. Einstellen sollte man sich allerdings auf die fehlende Einkaufs-Infrastruktur, da es entlang des Weges und auch in den Übernachtungsorten keine Supermärkte und selten Bäckereien oder Cafes gibt. Somit ist man auf die Gasthöfe und deren Angebote angewiesen, es sei denn man bedient sich eines Taxis. Für Snacks und anderen Bedarf sollte man daher noch spätestens in Schwäbisch Hall vorsorgen. Mir hat die Wanderung sehr gut gefallen und auch über Strecken mal keinen Handyempfang zu haben kann man in dem Zusammenhang eigentlich als positiv werten 🙂