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Keltereien und Brennereien in Frankfurt und Umgebung Rhein Main Gebiet

Wohin mit all dem Streuobst?

Sie wissen nicht, wohin mit der Obsternte aus Garten und Streuobstwiese? Für das Rhein-Main-Gebiet gibt es hier eine Übersichtskarte mit Keltereien und Brennereien, die Obst aus Gärten verarbeiten.

Für angeliefertes Obst erhalten Sie häufig frischen Saft, Obstbrand, Geld oder Gutscheine. Prüfen Sie am besten im Vorfeld, welche Optionen Ihre Wunschkelterei bietet.

Als Datengrundlage für die Karte dient die Liste mit Keltereien und Brennereien des Regionalverbands FrankfurtRheinMain

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Stadtrundgang in Bad Nauheim

Bad Nauheim ist eine Kurstadt mit knapp 32.000 Einwohnern und die zweitgrößte Stadt im Wetteraukreis. Sie liegt zwischen Frankfurt und Gießen an der A5 und viele haben das Städtchen gar nicht auf dem Radar.

Kommt man in Bad Nauheim an, dann ist man über die alte prunkovollen Stadt-Villen und die mondänen Straßenzüge erstaunt. Bad Nauheim wurde währende des zweiten Weltkrieges nicht von Bomben zerstört und so blieben viele alte Gebäude erhalten. Mich hat das direkt an Wiesbaden erinnert. Viele der mit dem Kurbetrieb zusammenhängenden Gebäude weisen Elemente des Jugendstils auf. Es gibt verzierte Türen, Trinkbrunnen usw. usw.

Hier lebten zeitweise schon Elvis Presley und Roosevelt

Nach dem Krieg waren hier viele Amerikaner und Größen der US-Army stationiert und auch Elvis Presley verrichtete seinen Wehrdienst in den Jahren 1959 und 1960 in Bad Nauheim. Auch Franklin Delano Roosevelt ging eine kurze Zeit in Bad Nauheim zur Schule. Anfangs ein aufstrebendes Kurbad mit Solebecken und internationalen Gästen von Rand und Namen, ist Bad Nauheim jetzt immer noch ein wichtiger Gesundheits-Standort mit renomierten Ärzten und Kliniken, wie etwa die Kerckhoff-Klinik.

Bad Nauheim: Altes Kurbad

Durch den Bäderbetrieb wurden in der Stadt eine Reihe von Gartenanlegen, Trinkbrunnen und Kureinrichtungen angelegt, die auch heute noch zum Spazierengehen einladen. Berühmt ist der Sprudelhof, der von einer Stiftung verwaltet wird sowie der alte Kurpark mit seinem „Großen Teich“. Wer es ganz klassisch mag, kann hier ein Tretboot mieten.

Aber Bad Nauheim hat auch ruhige, hessisch-bäuerliche Ecken, die noch auf das Mittelalter verweisen. Ein Gang durch die Altstadt lohnt sich genauso wie die Besichtigung der Gradierwerke.

Gradierwerke und Salzgewinnung

Früher dienten diese Bauten aus Holz und Schwarzdorn zur Salzgewinnung. Die salzhaltige Sole wurde über die Zweige gepumpt und verlor durch Verdunstung Wasser. Der Salzgehalt stieg an, bevor das Salz dann in Siedeanlagen gewonnen wurde. Später entdeckte man die positiven Effekte der Gradierwerke auf die Gesundheit und die Atemwege. Heute kann man entlang der Gradierwerke auf Liegen verweilen oder Bänke nutzen um die salzhaltige Luft einzuatmen. Gerade im Sommer ein erfrischendes Erlebnis.

Vielfältig Unterwegs in Bad Nauheim

In der Stadt trifft man immer wieder auf Elvis, denn die Stadt ist natürlich Stolz auf ihren „Ami“. Ein Höhepunkt im Jahreskalender ist demnach auch das Elivs Stadtfest mit Cadillac Ausfahrt.

Wasserwesen und Sprudelnde Blasen

Wer die Augen offen hält und genauer hinsieht, der findet an den historischen Gebäuden immer wieder Hinweise auf die „sprudelnde“ Badevergangenheit, sei es in Form von Wasserwesen oder simplen Kohlesäure-Blasen.

Ein Besuch so lohnt sich, denn es gibt viele Themen in der Stadt zu entdecken. Wenn man wie ich im Rhein-Main-Gebiet lebt, dann geht es vielen wie mir selbst. Man hat den Namen zwar mal gehört, aber wirklich kennengelernt hat man Bad Nauheim nicht. Ich war froh, dies nun ändern zu können und wurde nicht enttäuscht.

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Deutschland Panorama Rhein-Main

Regionalpark Rundroute bei Petterweil

Auf der Höhe von KM 67 der Regionalpark Rundroute, zwischen Friedrichsdorf und Karben/Petterweil gibt es einen tollen Ausblick auf die entferne Frankfurter Skyline:

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Inseln Reisen

Was du im Urlaub auf Lanzarote nicht verpassen solltest!

1. Papageien Strand

Der beste Strand auf Lanzarote! Sehr klares Wasser, Unterwasserfelsen, schöner Sandstrand und manchmal etwas Brandung! Die Fahrt zum Strand ist auf einer abenteuerlichen Schotterpiste und für Autos kostet es 3€ Eintritt. Vor Ort sind ausreichend Parkplätze und 2 kleinere Restaurants verfügbar.

2. Parque Timanfaya – Nationalpark und Vulkanlandschaft

Das ist wahrscheinlich die meistbesuchte Attraktion der Insel. Auf dem Gipfel gibt es ein Besucherzentrum mit Restaurant ( Islet of Hilario ) und hier starten auch die Bustouren durch das Vulkangebiet. Optional kann man diese auch auf einem Kamel reitend absolvieren. Die entsprechenden Station ist etwas weiter unten an der Hauptstraße gelegen. Im Nationalpark gibt es noch weitere begehbare Vulkankrater mit Wanderwegen (Parkplatz hier) und ein Museum (Centro de Visitantes e Interpretación de Mancha Blanca)

3. Jameos del Agua – Höhle, Besucherzentrum und Restaurant

Die Jameos del Agua ist ein Vulkantunnel und Höhlensystem. In der Höhle gibt es einen See, der unter dem Meeresspiegel liegt. In dem See leben kleine weiße Krebse, die es nur dort gibt. Ein großes Museum zeigt zudem viel zu Vulkanismus und die Entstehungsgeschichte des Ortes.

4. Arrecife – Die Inselhauptstadt

Ein Besuch in der Stadt lohnt sich. In der Altstadt befindet sich am Hafen eine alte Festungsanlage. Das einzige Hochhaus (ein Hotel) der Insel bietet aus dem Cafe im Dachgeschosse einen super Ausblick. Die Stadtstrände sind hingehen eher weniger zu empfehlen, außer man beobachtet gerne startende und landende Flugzeuge.

weitere Locations folgen noch…

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Deutschland Rhein-Main

MTB Atzelbergturm Tour Runde ab Kelkheim Bahnhof

Kurz und Knapp

Start und Ziel: Bahnhof Kelkheim
Länge: knapp 19 Kilometer
Höhenmeter: 500
Teilweise sehr steile Passagen
Highlight: Aussicht vom Atzelbergturm
GPX Track und Karte im Radroutenplaner Hessen

Von Kelkheim zum Zauberberg

Gestartet bin ich am Kelkheimer Bahnhof, dort kommt man mit der RB12 (Höchst – Königstein) hin. Von dort geht es durch ein Villenviertel in Richtung Kelkheim-Fischbach. Unterwegs passieren wir den Gimbacher Hof, eine größere, idyllische Ausflugsgaststätte am Waldrand. Man durchquert Fischbach und kommt entlang des Krebsbachtales durch schöne Wiesen- und Felderlandschaften zum nächsthöher gelegenen Stadtteil Ruppertshain. Aus der Ferne sieht man bereits die ehemalige „Hustenburg“ ein großes historisches Gebäude, welches vor ca. 100 Jahren mal eine Lungenheilanstalt war. Heute kennt man das Gebäude als „Zauberberg“.

Der Turm und der Zauberberg sind in Sicht

Bis zu 21% Steigung

In Ruppertshain angekommen kann man sich an einer extrem steilen Straße (Rosenweg) mit 21% Steigung versuchen, oder eine etwas flachere Umfahrung wählen.

Hat man sich durch Ruppertshain nach oben gestrampelt, dann ist es nur noch ein kurzes Stück über die Eppenhainer Straße, bis zum Abzweig in Richtung Atzelbergturm. Eppenhain ist ein sehr verstecktes „Bergdörfchen“ und nur über diese eine Straße mit dem Auto zu erreichen.

21% – So ein Schild findet man nicht oft…

Fernmeldeturm und Atzelberg-Turm

Auf dem Atzelberg gibt es zwei Türme. Einen Aussichtsturm aus Holz und einen Fernmeldeturm. Der Aussichtsturm ist leider kürzlich zum wiederholten Male abgebrannt worden. Wann er wieder begehbar sein wird ist momentan noch nicht wirklich absehbar.

Zurück nach Kelkheim

Ich habe mich vom Turm aus durch Eppenhain hindurch in Richtung Eppstein auf dem Rückweg gemacht. Man passiert das „6-Wege-Kreuz“ und kommt über teilweise etwas anspruchsvollere Wege bis ins Tal nach Eppstein. Eine tolle Abfahrt!

In Eppstein folgt man dem Radweg an der 455 und erreicht schnell wieder den Abzweig in Fischbach wo es via Gimbacher Hof oder alternativ schneller, über die Kelkheimer/Fischbacher Straße zurück zum Kelkheimer Bahnhof geht.

Es ist der Wald wie eine Kirche, drum geh mit Andacht du hinein. Dort singen Vögel fromme Lieder, mit deinem Gott bist du allein. Dort schau dich um ringsum im Kreise, wo stolz die Waldriesen stehen. Du wirst die Allmacht deines Gottes an jedem Baum und Strauche sehn. Du bist verstehen der Bäume Lispeln, der Vögel Stimmen ringsumher. Es liegt im Wald ein tiefer Zauber, es stärkt das Herz, wenn es dir schwer. Es stehn die Tore allzeit offen, zu diesem Dom im duftigen Hain. Kannst weinen, beten dort und hoffen und auch vergessen: Tritt nur ein!

„Eine Ode an den Wald“ von Georg Graf zu Münster

Diese Fassung wurde von einem unbekannten Autor gekürzt. Das Original heißt: „Eine Ode an den Wald“ von Georg Graf zu Münster

Kurzfassung von „Eine Ode an den Wald“
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Deutschland Reviews Rhein-Main

Bericht: Naturschwimmbad Schwalbach. Ts – Super bei Sommerhitze

Früher gab es in Schwalbach mal ein Hallenbad. Dieses ist mittlerweile komplett abgerissen und durch ein sogenanntes Naturbad im Freien ersetzt worden. (Zeitraffer Aufnahmen der Bauzeit bei YT) Das Naturschwimmbad ist im Prinzip ein Freibad wie man es kennt, nur das das Wasser biologisch geklärt wird. Man hat also das Gefühl in einem natürlichen See zu schwimmen und es gibt teilweise auch eine Uferzone mit Kies und Pflanzen. Gestern habe ich mir das Naturbad zum ersten mal angesehen und es war bei 38 Grad eine wahre Freude.

Facts:

Adresse: Wilhelm-Leuschner-Straße 23, 65824 Schwalbach
Preise: Kinder 2€, Erwachsene 3€
Öffnungszeiten: Mai bis September, täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr
Homepage: Naturbad Schwalbach

Die weitläufige Anlage hat einen modernen Eingangsbereich, Umkleiden, einen Snackshop und Schließfächer. Durch viel Holz, helle Steinplatten und Vegetation hat man gleich das Gefühl in einer Ferienanlage oder einem Beachclub zu sein. Die Liegewiesen befinden sich zum größten Teil auf einem Hang und es gibt auch Volleyballfelder, Tischtennisplatten, einen Wasserspielplatz und größere Sandflächen. Rund um die 3 Becken (Schwimmer, Kinder, Babies) mit der mittig angeordneten Rutschbahn, gibt es immer wieder Duschplätze und Holzbohlen.

Das Wasser ist etwas kühler als in „normalen“ Freibädern, doch bei der Hitze ist das ganz angenehm. Teilweise ist der Boden der Becken etwas rutschig und es schwimmen teilweise Pflanzenteile im Wasser. Auch die Farbe bzw. Sichtweite ist wie man es von einem See kennt. In den tieferen Becken kann man den Boden nicht mehr sehen.

Wie ist das mit der Wasserqualität?

Bei einem Gespräch mit einem der Bademeister habe ich mich etwas über die Wasseraufbereitung informiert. Gerade bei sehr warmen Temperaturen und vielen Besuchern erscheint es logisch, dass die ökologische Klärung mal überlastet werden könnte. Diese „Aufbereitungsbecken“ sind übrigens in einem extra Bereich auf dem Gelände und eingezäunt. Die Gefahr bestünde zwar, ist aber bisher, trotz vieler Besucher und hoher Temperaturen noch nicht eingetreten. Somit scheint das System gut ausgelegt und funktionsfähig zu sein. Die gewisse Wassertrübung und Pflanzenteile im Wasser haben mich aber auch nicht gestört. Ich schwimme gerne auch in natürlichen Gewässern.

Mein Fazit:

Die gesamte Anlage hat ein super Flair und vermittelt Urlaubsfeeling und Beach-Atmosphäre. Die „Natur“ im Naturbad ist vielleicht nicht Jedermanns Sache, ich finde das Konzept aber Spitze und bin gerne im „Seewasser“ geschwommen. Die Umnutzung der Fläche ist sehr gut geglückt und die Stadt Schwalbach hat hier ein tolles Projekt realisiert. Ich hoffe die Anlage kann gut gewartet werden und bleibt in einem schönen Zustand. Einen Besuch kann ich nur empfehlen!